Viele stellen sich den Kauf von Bitcoin kompliziert vor. Das ist jedoch längst nicht mehr der Fall. Mittlerweile bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten in Form von Börsen und Handelsplattformen, die einen schnellen und leichten Einstieg ermöglichen. In diesem Bitcoin kaufen für Einsteiger Artikel erklären wir, wie Anfänger unkompliziert Bitcoins erwerben können. Zudem erfahren Sie Wissenswertes über Kryptowährungen und was sie beim Kauf und Verkauf von Bitcoin beachten sollten.

Was ist Bitcoin?

Was ist Bitcoin

Bitcoin, abgekürzt ‚‚BTC‘‘ ist die erste Kryptowährung der Welt und entstand 2009 als Kind der globalen Finanzkrise. Im Zuge des damaligen Bankenfiaskos wurde Bitcoin mit dem Leitgedanken ins Leben gerufen, ein gänzlich unabhängiges und fälschungssicheres Bezahlsystem zu erschaffen. Die Vision: eine Währung zu etablieren, die völlig unabhängig von Banken und Regierungen agiert. Die Erfolgsgeschichte der größten und ältesten Kryptowährung basiert also auf dem Wunsch, finanzielle Unabhängigkeit von großen Institutionen wie Banken zu erlangen. Völlig frei von zentralen Institutionen, die den Wert der Währung durch ihre Entscheidungen und Aktionen beeinflussen.

Um diese Dezentralität zu gewährleisten, entwickelte der Entwickler Satoshi Nakamoto das bahnbrechende Konzept der ‚,Blockchain-Technologie“. Hierbei handelt es sich um eine Art dezentrales Kassenbuch (Ledger).

Bei einer Distributed Ledger Technologie wie der Blockchain wird eine exakte Kopie des Kassenbuchs auf beliebig vielen Knotenpunkten durch unterschiedliche Parteien unterhalten. Jede Partei untersteht den Regeln des ursprünglichen Protokolls, weshalb das System auch hierarchiefrei fungiert. Das heißt, keiner besitzt ein Monopol auf das System – nicht einmal das Entwicklerteam. Jede Information bzw. Transaktion wird durch die globale Kette von unabhängigen Parteien (Nodes) überprüft. Dabei muss sie überall exakt übereinstimmen, anderenfalls wird sie durch das System abgelehnt. Dadurch ist es rein theoretisch nicht möglich, das System auszutricksen bzw. zu manipulieren. 

Wie hat sich der Bitcoin seit 2009 entwickelt?

Bitcoin ist eines der Sinnbilder für schnellen Reichtum des 21. Jahrhunderts. Demzufolge brachte die Gründungszeit der Kryptowelt zahlreiche neue Millionäre hervor, die von den teilweise sehr hohen Renditen profitieren. Speziell die Krypto-Leitwährung Bitcoin legte über den Verlauf von 10 Jahren einen beachtlichen Kursanstieg hin. Dieser war durch eine beispiellose Achterbahnfahrt geprägt – in dessen Verlauf die digitale Währung mehrfach totgesagt wurde. Höchstwahrscheinlich gab es nie ein anderes Asset, welches öfter für ,,tot“ erklärt wurde als der Bitcoin. Die folgende Grafik zeigt die turbulente Bitcoin-Preisentwicklung vom Jahr 2009 bis heute:

Bitcoin Kurse seit 2009 Logarithmisch

Bitcoin Kurse seit 2009 – Logarithmisch

Bitcoin Verlauf Höchstwert Tiefstwert seit 2009

Wie entsteht der Bitcoin-Preis und was kostet ein Bitcoin?

Wer Bitcoin kaufen möchte, sollte wissen, dass der Preis von Bitcoin vom traditionellen volkswirtschaftlichen Konzept des Angebots und der Nachfrage bestimmt wird. Der Kurs ist also abhängig davon, wie viele Bitcoins zum gegebenen Zeitpunkt auf dem Markt zum Verkauf angeboten werden und wie viele Marktteilnehmer bereit sind, diese zu kaufen.

Was den Bitcoin jedoch besonders macht: Seine dezentrale Struktur führt dazu, dass keine zentrale Institution seinen Preis oder den Wechselkurs beeinflussen kann. Stattdessen wird der Kurs ausschließlich von der freien Marktwirtschaft bestimmt. Ist die Nachfrage höher als das auf dem Markt zur Verfügung gestellte Angebot, steigt der Preis unwiderruflich. Gibt es mehr Verkäufer als Käufer, sinkt der Preis. Handelsplätze wie die BSDEX machen genau genommen nichts anderes, als eine Plattform für diesen grundsätzlichen Handel bereitzustellen. Sie führen Käufer und Verkäufer zusammen und ermöglichen das Handeln von Kryptowährungen wie dem Bitcoin.

Was den Bitcoin übrigens zusätzlich wertvoll macht, ist die Tatsache, dass es sich um ein endliches Asset handelt. Gewissermaßen ist es also durchaus legitim, den Bitcoin als ‚‚digitales Gold‘‘ zu bezeichnen. Die maximale Anzahl an Einheiten ist auf 21 Millionen begrenzt und der Erzeugungsprozess erschwert sich enorm, je näher sie ans Maximum der 21 Millionen gelangen. Neue Bitcoin können lediglich mittels Rechenleistung anhand der Berechnung komplizierter kryptografischer Rechenaufgaben geschürft (gemined) werden. Schätzungen zufolge wurden bereits rund 19 von 21 Millionen Bitcoins geschürft. Der letzte Bitcoin wird voraussichtlich im Jahr 2140 geschürft. Bei Rohstoffen wie Gold und Silber hingegen ist die maximale Menge nicht bekannt. Neue Gold- und Silberquellen könnten jederzeit entdeckt werden und die bisher bekannte Menge deutlich erhöhen.

Wie kann ich Bitcoin traden?

Bitcoin kaufen für Einsteiger bei Kryptobörsen

Wer als Anfänger BTC kaufen möchte, dem stehen mittlerweile verschiedene Optionen zur Verfügung. Bitcoin- und Kryptokäufe können unter anderem an Börsen oder bei zahlreichen Online-Brokern abgewickelt werden. Wobei der Handel auf diesen Plattformen durch den Anbieter abgewickelt wird. Das heißt, die jeweilige Börse bzw. Broker definieren den Preis für den Kauf und Verkauf von Bitcoin.

Im Gegensatz dazu ist es auf sogenannten Handelsplattformen wie z.B. an der BSDEX (Börse Stuttgart Digital Exchange anders – hier wird lediglich der Rahmen für den Handel bereitgestellt. Ein solcher Handelsplatz führt Käufer und Verkäufer zusammen, der Handel wird dementsprechend von den Nutzern selbst abgewickelt. Das bedeutet, der Preis der Bitcoins wird von den Teilnehmern selbst definiert und nicht durch den Anbieter.

Echte Bitcoin kaufen und verkaufen

Im Jargon besteht der Unterschied zwischen ‚‚echten“ und ‚‚unechten“ Bitcoins darin, ob der Anleger diese tatsächlich besitzt. Und das wiederum wird dadurch definiert, ob es dem Besitzer freisteht, die erworbenen Bitcoins frei transferieren zu können. Unter anderem auf eine eigene Wallet, die der Anleger z. B. zu Hause in Form einer Hardware Wallet verstauen kann. An klassischen online Börsen oder Handelsplätzen wie der BSDEX können grundsätzlich echte Bitcoins erstanden werden, die dann auch im Besitz des Anlegers sind. Spricht man von ‚‚unechten“ oder auch ‚‚synthetischen“ Bitcoins, sind damit meist sogenannte Bitcoin-CFDs gemeint.

Was sind Bitcoin-CFDs?

CFDs sind Differenzkontrakte, die eine weitere Möglichkeit darstellen, Bitcoin und Co. zu traden. Dabei geht es im Grunde um Vereinbarungen bzw. Verträge – im Jargon auch Derivate genannt, die Anleger mittels eines Trades eingehen können. Dabei spekulieren die Investoren auf steigende oder fallende Kurse des Basiswerts eines Assets – seien es Aktien, Rohstoffe, Währungen, Indexe oder eben Kryptowährungen. Der Vorteil von CFDs: Sie eignen sich dazu, über kurze Zeiträume gehalten zu werden, um damit speziell von volatilen Marktphasen zu profitieren.

Der klare Nachteil – Bitcoin-CFDs sind eine enorm risikobehaftete Form des Handelns, die sehr viel Raum für Fehler eröffnet. Zudem besitzt der Anleger den Vermögenswert nie tatsächlich.

Wo kann ich Bitcoin kaufen als Einsteiger und verkaufen?

Bitcoin kaufen für Einsteiger mit BSDEX

Dass der Bitcoin auch im traditionellen Finanzwesen angekommen ist, verdeutlicht sich durch die Börse Stuttgart Digital Exchange, kurz BSDEX. Es handelt sich dabei um einen vollständig in Deutschland ansässigen multilateralen Handelsplatz für Kryptowährungen, betrieben durch die Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH.

Mittlerweile können Anleger auf dieser deutschen Handelsplattform sieben, unterschiedliche Kryptowährungen kaufen und verkaufen. Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Ripple (XRP), Bitcoin Cash (BCH), Uniswap (UNI) und Chainlink (LINK). Die erworbenen Kryptowährungen werden durch ein Tochterunternehmen der Gruppe Börse Stuttgart, die blocknox, mittels mehrstufigem Sicherheitskonzept treuhändisch verwahrt, bis sich die Anleger dafür entscheiden, ihre Kryptoassets auf ihr eigenes privates Wallet (Krypto- Geldbörse) zu transferieren oder diese wieder zu verkaufen. Das Euro-Guthaben Konto wird bei einer deutschen Bank geführt.

Der große Vorteil: dabei fallen keinerlei Kosten an. Auch die Handelsgebühren dieses Anbieters sind mit 0,20 % für eine Maker-Order und 0,35 % für eine Taker-Order im nationalen und internationalen Vergleich sehr niedrig angesetzt (Stand August 2022). Überdies fallen bei der Börse Stuttgart Digital Exchange keine weiteren Gebühren an. Es gibt weder Kontoführungsgebühren, Einzahlungsgebühren, Transaktionskosten noch versteckte Kosten jeglicher Art.

Schritt 1: Registrierung

Um ein Nutzerkonto bei der Börse Stuttgart Digital Exchange anzulegen, begeben Sie sich auf die offizielle Webseite der BSDEX und klicken Sie auf den Button ‚‚Registrierung“ oder ‚‚Jetzt Konto eröffnen“. Nutzen Sie Ihr Mobiltelefon, klicken Sie auf den ‚‚Jetzt Konto eröffnen“ Button im zentralen Bereich der Seite.

Schritt 2: Vor- und Zuname, Passwort & E-Mail

Um als Nutzer registriert zu werden wird eine E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname, inklusive Passwort benötigt. Nutzen Sie korrekte Daten, da diese später als Login fungieren. Nachdem Sie die erforderlichen Felder ausgefüllt haben, wird um fortzufahren eine Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Datenschutzerklärung vorausgesetzt.

Schritt 3: Bestätigung der E-Mail-Adresse

Verifizieren Sie im nächsten Schritt Ihre E-Mail-Adresse, indem Sie sich in Ihrem E-Mail-Konto einloggen und die in Ihrem Posteingang befindende E-Mail des Absenders ‚‚BSDEX Support“ mit dem Betreff ‚‚Bestätigung der E-Mail-Adresse“ öffnen. Klicken Sie anschließend auf den blauen Hyperlink: ‚‚E-Mail-Adresse jetzt bestätigen“.

Schritt 4: Registrierung abgeschlossen

Ihr Konto ist nun angelegt und Sie können sich auf der Handelsplattform anmelden. Klicken Sie nun auf der BSDEX Startseite auf den Button ‚‚Login‘‘ rechts oben im Bildschirm. Die Börse Stuttgart Digital Exchange bietet für Neueinsteiger eine Tour, um sich schnell mit der Benutzeroberfläche zurechtzufinden. Falls Sie dies möchten, klicken Sie auf ‚‚Tour starten“, anderenfalls auf den Button ‚‚Tour abbrechen und nicht mehr anzeigen“.

Schritt 5: Video-Ident durchführen

Wie auch bei der Eröffnung eines Girokontos oder Depots muss bei der BSDEX zuerst die Identität des Nutzers verifiziert werden, um schließlich Kryptowährungen handeln zu können. Dieser Schritt wird übrigens bei sämtlichen zuverlässigen Börsen- und Handelsplattformen vorausgesetzt.

Bei der BSDEX wird die Identitätsprüfung mittels einfachem Video-Ident über den Anbieter ID-Now abgewickelt. Hierbei benötigen Sie lediglich einen Personalausweis- oder Reisepass, eine Webcam oder eine Kamera an Ihrem Mobiltelefon und einige Minuten Zeit.

Sobald Sie diese Dinge zur Hand haben, klicken Sie auf den Button ‚‚Identität verifizieren“ in der Mitte der Benutzeroberfläche und anschließend auf ‚‚Starten“.

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Schrittes ist Ihr BSDEX-Konto berechtigt, auf alle Funktionen zuzugreifen.

Schritt 6: Euro einzahlen

Um Kryptowährungen mit Euros bei der BSDEX zu erwerben, muss der Anleger zuerst Guthaben auf sein Konto laden. Der dafür vorgesehene Button ‚‚Einzahlen“ ist unter dem Reiter Wallets zu finden. Nachdem der Button angeklickt wurde, muss lediglich der gewünschte Geldbetrag eingegeben werden. Anschließend wird dem Nutzer das ausgewählte Euroguthaben auf dem BSDEX-Konto gutgeschrieben. Nun kann das Euroguthaben verwendet werden, um Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. zu erstehen.

Bitcoin kaufen mit BSDEX

Bitcoin bei der BSDEX zu kaufen, geht schnell und kinderleicht. Je nach Intention des Anlegers stehen dabei drei unterschiedliche Arten von Orders (Kaufaufträgen) zur Auswahl:

Market -Order – Die schnellste Methode

Bitcoin kaufen für Einsteiger: Eine Market-Order ist dafür ausgelegt, den Kaufvertrag schnellstmöglich abzuwickeln. Der Anleger startet also einen Kauf- oder Verkaufsvertrag, welcher zum nächstmöglich besten oder billigsten Preis ausgeführt und das dabei erworbene Asset anschließend schnellstmöglich gutgeschrieben wird. Für gewöhnlich wird eine Market-Order in nur wenigen Sekunden, maximal Minuten ausgeführt. Möchte der Anleger seine erworbenen Bitcoin-Anteile also schnellstmöglich gutgeschrieben bekommen, ist die Market-Order das Mittel der Wahl. Verfolgt diese jedoch einen bestimmten Kurs, ist es besser auf die Limit- oder Stop-Order zurückzugreifen.

Limit Order – zum gewünschten Preis kaufen und verkaufen

Bei einer Limit Order legt der Anleger einen maximalen Preis fest, den er bereit ist für das Asset zu zahlen. Diese Order knüpft Ihren Kaufauftrag also an ein von Ihnen vorgegebenes Kursziel. Der Kaufauftrag wird somit erst automatisch ausgeführt, wenn ein Kauf zu Ihrem individuell angegebenen Preis oder günstiger möglich ist.

Dasselbe gilt, wenn Sie Ihre Kryptowährungen gegebenenfalls später wieder veräußern möchten. Sie geben ein höheres Kursziel an als das zum jeweiligen Zeitpunkt gegebene, wodurch Ihre Krypto-Assets automatisch verkauft werden, sobald der Wunschpreis erreicht ist.

Stop-Order – zur Absicherung

Der Stop-Order ist eine automatische Funktion zum Schutz vor Verlusten bzw. um in mögliche Kursrallyes zeitlich einzusteigen. Deshalb wird diese Order in Stop-Buy und Stop-Loss-Order unterteilt. Bei einer Stop-Loss-Order gibt der Anleger ein Kursziel fest, bei dessen Erreichen oder Unterschreitung das Asset zum nächst besten Preis verkauft wird. Damit schützen sich Anleger vor weiteren Verlusten – falls die Kurse z. B. über Nacht unerwartet stark fallen.

Bei einer Stop-Buy-Order hingegen, legt der Anleger ein höheres Kursziel fest, als das zum aktuellen Zeitpunkt gegebene, an dem der Kaufauftrag automatisch ausgeführt wird. Der primäre Sinn eines Stop-Buy-Order bzw. automatisch zu höheren Kursen zu kaufen besteht darin, erwartete Kursrallyes nicht zu verpassen.

Was sind Bitcoin ETPs?

Exchange Traded Products (ETPs) ist ein Sammelbegriff für Exchange Traded Funds (ETFs), Exchange Traded Notes (ETNs) und Exchange Traded Commodities (ETCs). Dabei handelt es sich um passiv gemanagte handelbare Wertpapiere. Durch diese Wertpapiere werden Assets wie Bitcoin, die in ihrer ursprünglichen Form offensichtlich nicht an der Börse gehandelt werden können, an klassischen Aktienmärkten handelbar gemacht.

Sie sind die Alternative für jene Anleger, die zwar von der Krypto-Kursentwicklung profitieren, jedoch nicht mit Wallets (Digitalen Wertbörsen) hantieren möchten. Ein großer Vorteil von ETPs: Sie sind anders reguliert – gelten unter anderem als Sondervermögen, wodurch sie auch bei einer Insolvenz einer Kapitalanlagegesellschaft geschützt sind. Speziell für Investoren, die aufgrund der besonderen Anlagekriterien von Kryptowährungen nicht in Bitcoin und Co. investieren können, können ETPs eine interessante Alternative darstellen.

Grundsätzlich können ETPs einen einzelnen Coin – wie BTC – abbilden, aber auch mehrere verschiedene Coins. Dabei ist der ETP nichts anderes als ein Korb (Basket), in dem in der Regel die Vermögenswerte physisch hinterlegt werden.

Kann ich bei der Sparkasse oder Volksbank Bitcoin kaufen?

Als der Bitcoin 2009 erstmals auf dem Markt erschien, standen ihm Finanzinstitute wie Banken äußerst skeptisch gegenüber. Das hat sich nun in vielerlei Hinsicht geändert. Die US-Großbank Goldman Sachs gilt dabei als einer der Vorreiter unter den Banken, die eine Kehrtwende gegenüber den digitalen Assets machten. Dabei richtete die Großbank bereits 2021 eine eigene dem Bitcoinhandel gewidmete Abteilung ein, vergibt BTC gesicherte Kredite und kündigte bereits für die nahe Zukunft weitere Annäherungen an.

Nun beginnen auch deutsche Banken damit, ihre Zurückhaltung gegenüber dem Krypto-Segment nach und nach abzulegen. Bisher planen einige deutsche Sparkassen und Volksbanken den Handel von Bitcoin und Co. indirekt anzubieten. Dabei arbeiten mehrere Sparkassen und Volksbanken mit dem multilateralen Handelsplatz der Börse Stuttgart BSDEX zusammen. So zum Beispiel die Kreissparkasse Ostalb oder die Volksbank Mittwalda.

Sollte ich in Kryptowährungen wie Bitcoin investieren?

Der Bitcoin ist längst keine Randerscheinung mehr und befindet sich selbst im Portfolio vieler traditioneller Investoren. Zwar sind Kryptowährungen wie der Bitcoin durchaus volatil – was jedoch auch lukrative Renditen in kurzer Zeit bedeuten kann. Ein Beispiel: Anfang Oktober 2020 notierte der Bitcoin bei rund 11.000 US$ und kletterte bis Anfang Januar 2021 auf eine Höhe von 40.000 US$. Das ist eine Vervierfachung in nur wenigen Monaten. Das Risiko einer Investition darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, denn es handelt sich beim Bitcoin immer noch um eine Hochrisiko-Anlageklasse. Gewinne sind nie garantiert. So zeigen die Grafiken oben im Text, dass der Kurs immer wieder stark eingebrochen ist. Demgemäß ist der Bitcoin-Kurs unter andrem von seinem Alltime-High Ende November – knapp 60.000 $ – innerhalb eines halben Jahres auf unter 20.000 $ eingebrochen. Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum sind eine riskante Anlageklasse, die allerdings in immer mehr Portfolios ihren Platz findet.

Bitcoin Kurs Prognose & Preisentwicklung

Was die Bitcoin-Preisentwicklung in Bezug auf die nahe Zukunft betrifft, gehen die Prognosen weit auseinander. Alle Anlageklassen stehen durch die geopolitische Situation, drohende und tatsächliche Zinsanhebungen sowie einer möglichen Rezession aktuell unter Druck.

Grundsätzlich wurde der Bitcoin ursprünglich dafür geschaffen als zuverlässiger Inflationsschutz und als unabhängige krisensichere digitale Währung / Wertanlage zu fungieren. Die aktuelle Situation: Gegenwärtig scheint sich der Bitcoin mehr als in den Vorjahren an die Aktienmärkte gekoppelt zu haben – reagiert deshalb auch empfindlicher auf Zinsanhebungen der Zentralbanken oder Abverkäufen an den US-Indizes. Einige Analysten sehen jedoch eine baldige Abkopplung des Bitcoins von den Finanzmärkten als mögliches Szenario.

Um dennoch Beispiele für die stark abweichenden Preis-Prognosen zu nennen:
Die Professorin Carol Alexander von der Sussex Universität sieht den Bitcoin Kurs noch im Laufe des Jahres 2022 auf 10.000 US$ fallen.

Der Investmentbanking Gigant Goldman Sachs aus den USA hingegen veröffentlichte Anfang Januar 2022 eine völlig gegensätzliche Prognose. Nach Zach Pandl, einem Analysten der Großbank, könne der Bitcoin in absehbarer Frist die 100.000 US$ Marke knacken -vorausgesetzt es gelinge der Digitaldevise dem traditionellen Gold eine bestimmte Menge an Marktanteilen streitig zu machen.

Warum man in Bitcoin investieren sollte

Bitcoin kann unter Umständen in Zeiten steigender Inflationsraten bzw. Geldentwertung eine Chance zur Vermögenssicherung darstellen. Da sein Wert jedoch starken Kursschwankungen ausgesetzt ist und auch die zukünftigen Preisentwicklungen unvorhersehbar bleiben, handelt es sich beim Bitcoin weiterhin um eine sehr riskante Anlageklasse. Es kann für Privatanleger sowie Unternehmen sinnvoll sein, einen Teil des Vermögens in Bitcoin zu investieren. Dabei sollten stets die Risiken und Chancen abgewägt werden. Alles auf eine Karte zu setzen ist, wie auch bei andren Anlageklassen, nur in sehr seltenen Fällen sinnvoll. Bisher hat sich der Bitcoin zwar entgegen der Meinungen vieler Skeptiker stets aus allen Tiefs erholt – was jedoch nicht garantiert, dass dies auch in Zukunft so sein wird.

Welches Risiko hat ein Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen?

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen sind bekannt für ihre starke Volatilität – also heftige Preisschwankungen in kurzen Zeitabständen. Diese Schwankungen beziehen sich natürlich nicht nur auf starke Kurszuwächse, sondern auch auf Abschwünge nach unten. Eine Investition ist demnach immer mit einem hohen Risiko behaftet. Speziell für Anleger mit hoher Risikoaversität, die auf starke Kurseinbrüche direkt panisch reagieren, kann eine Bitcoin Investition auch eine Belastung darstellen – mental wie finanziell.

Bitcoin kaufen als Einsteiger oder nicht?

Die Antwort auf diese Frage hängt ganz klar von der Meinung jedes einzelnen ab, wobei das Risiko einer Bitcoin-Investition niemals außer Acht gelassen werden sollte. Glaubt man an die Zukunft von digitalen Währungen und explizit die des Bitcoin,  könnte man die Frage durchaus mit ‚‚ja‘‘ beantworten. Wendet man Theorien wie das Stock-to-Flow-Verhältnis (Knappheit eines Assets) an, könnte eine Bitcoin-Investition ebenfalls grünes Licht erhalten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich Bitcoin im Vergleich zu Anlageklassen wie Edelmetallen enorm schnell liquidieren (in Cash umwandeln) lassen. Dennoch, gegenüber traditionellen Anlageklassen bleibt der Bitcoin eine sehr riskante Form des Investierens.

Wie kann ich Bitcoins sicher aufbewahren?

Bitcoins werden in sogenannten Wallets (Digitalen Geldbörsen) aufbewahrt. Dabei gibt es viele unterschiedliche Varianten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Viele Investoren bewahren ihre Bitcoins in sogenannten Online-Wallets auf – da es die bequemste Methode darstellt. Diese fallen in die Sparte der ‚‚Hot-Wallets‘‘, was lediglich bedeutet, dass sie mit dem Internet verbunden sind. Die Vorteile: Die Krypto-Assets können i.d.R. schnell liquidiert und in Geld umgetauscht werden.

Kryptos aufbewahren bei BSDEX

Anleger, die sich generell nicht um das Wallet Thema kümmern möchten, können auf Handelsplattformen wie der BSDEX mit Bitcoin traden ohne ein externes Wallet oder Depot besitzen zu müssen. Im Beispiel der Börse Stuttgart Digital Exchange übernimmt die Blocknox GmbH, eine Tochterfirma der Gruppe Börse Stuttgart, die treuhänderische Verwahrung der Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Die durch den Nutzer erworbenen Kryptowährungen werden dabei nicht an Dritte weitervierliehen und können kostenlos auf ein externes Wallet transferiert oder eben liquidiert werden.

Kryptos aufbewahren in einer Cold Wallet

Die sicherste Variante, um Bitcoins aufzubewahren sind Hardware-Wallets, die in die Sparte der ‚‚Cold-Wallets‘‘ fallen. Die Bitcoins werden dabei getrennt vom Internet auf einem Hardware-Gerät gelagert, ähnlich einem USB-Stick.

Hardware Wallets können sinnvoll sein, wenn der Anleger eine entsprechend hohe Summe an Kryptowährungen besitzt und plant, diese über einen längeren Zeitraum zu halten. Die führenden Hersteller von solchen Hardware-Wallets sind ‚‚Tresor“ und ‚‚Ledger“. Kostenpunkt der unterschiedlichen Modelle: zwischen 60 und 280 Euro. Allerdings liegt hier die volle Verantwortung beim Besitzer des Wallets. Geht das Wallet verloren oder wird es zerstört und es gibt kein Backup, ist auch Krypto-Vermögen verloren.

Wie ist der aktuelle Bitcoin Kurs?

Der Bitcoin Kurs wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Bei mehr willigen Käufern als Verkäufern steigt der Kurs. Da die Marktteilnehmer den Preis bestimmten, kann der Kurs auch von Handelsplattform zu Handelsplattform leicht variieren. Der aktuelle Kurs:

FAQ

Kann ich offline Bitcoin kaufen und verkaufen?

Theoretisch ginge das – indem Sie Bitcoins an einem Bitcoin-Automaten kaufen oder eine Privatperson finden, die Ihnen Bitcoins auf einem Handware-Wallet verkauft. Spätestens, wenn Sie Ihre Bitcoins liquidieren, transferieren oder tauschen möchten und sich keine Privatperson für den Kauf findet, werden Sie das Internet nutzen müssen. 

Kann ich nur einen ganzen Bitcoin kaufen?

Nein, Sie können auch Bruchteile eines Bitcoins kaufen. Die kleinste handelbare Einheit, die durch das Bitcoin-Netzwerk unterstützt wird, ist ‚‚1 Satoshi“ – das entspricht 0,00000001 Bitcoin. Ungefähr 50 Satoshi entsprechen 1 Eurocent (Stand August 2022).

Kann man mit PayPal Bitcoin kaufen?

In einigen wenigen Fällen können Bitcoin über den Zahlungsdienstleister PayPal erstanden werden. Die meisten Handelsplätze wie die BSDEX setzten dagegen auf Einzahlungen mittels SEPA-Überweisung.

Kann ich Bitcoin mit Kreditkarte kaufen?

Ja, einige Online-Krypto-Börsen und Broker bieten Einzahlungen mittels Kreditkarte an. Bedenken Sie jedoch, dass dabei zusätzliche Gebühren anfallen können. Häufig verlangen Börsen oder Broker dafür 1-3% Gebühren.

Kann ich Bitcoin am Automaten kaufen?

Tatsächlich besteht selbst in Deutschland die Möglichkeit Bitcoin am Automaten, sogenannten Bitcoin-ATMs zu erwerben. Dafür wird jedoch eine eigene Wallet vorausgesetzt. Zum Beispiel hat der Supermarkt REWE Ende Juli 2022 seinen ersten Bitcoin-Automaten aufgestellt. Auch die Volksbank besitzt einen ersten Bitcoin-Automaten.

Wie wird ein Gewinn durch Bitcoin versteuert?

Gewinne sind dann steuerpflichtig, wenn zwischen Erwerb und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr liegt. Die jährliche Freigrenze liegt bei einer Höhe von 600 €. Wird diese Grenze überschritten, muss der gesamte Betrag auf Basis der persönlichen Einkommensteuer versteuert werden.

Gewinne aus Kryptowährungen fallen nach i. S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG. in Deutschland in die Sparte der privaten Veräußerungsgeschäften. Insofern Kryptowährungen mehr als ein Jahr gehalten – dabei nicht getauscht oder liquidiert werden, sind Gewinne vollkommen steuerfrei. Es ist zu beachten, dass unter die privaten Veräußerungsgeschäfte auch andere Gewinne als Verkäufe aus Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple, fallen können.

Was ist Proof-of-Work?

Proof-of-Work ist ein Konsensmechanismus der dafür genutzt wird, Blöcke einer Blockchain mittels Rechenleistung zu validieren und generieren. Die bekannteste Kryptowährung die Proof-of-Work benutzt ist Bitcoin. Die ebenfalls bekannte Kryptowährung Ethereum nutzt aktuell noch Proof-of-Work, wird aber in naher Zukunft auf den Konsensmechanismus Proof-of-Stake wechseln.

Was ist eine Blockchain?

Eine Blockchain ist eine öffentliche dezentral verteilte Datenbank, die im Falle des Bitcoins genutzt wird, um Transaktionen zu verwalten.

Kann ich Bitcoin anonym kaufen?

Ja, Bitcoin kann rein theoretisch anonym gekauft werden – z. B. P2P, an Bitcoin-Automaten oder über eine dezentrale Börse. Unter Umständen kann man sich so jedoch der Steuerhinterziehung strafbar machen– z. B. wenn man die Kryptowährungen innerhalb der Spekulationsfrist veräußert und dabei die steuerfreie Grenze überschreitet.

Darf man in Deutschland Bitcoin kaufen?

Ja, Bitcoin in Deutschland zu erwerben ist völlig legal. Dies geht zum Beispiel bei der BSDEX. Dort können Einsteiger Bitcoin ganz einfach kaufen.

Was hat ein Bitcoin 2009 gekostet?

Ende des Jahres 2009 lag der Preis für einen ganzen Bitcoin bei 0,08 US-Cent.

Kann ich Bitcoin per App kaufen?

Ja, z. B. mittels BSDEX App, welche für alle gängigen iOS- und Android-Geräte in den jeweiligen offiziellen App-Stores zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Die Funktionalität unterscheidet sich in keinerlei Hinsicht von der Desktop-Version. Die mobile App ist insbesondere für Einsteiger gut geeignet, um Bitcoin zu kaufen.

Wo kann ich seriös Bitcoin kaufen?

Auf zahlreichen etablierten Online-Börsen und Handelsplätzen. Um einen deutschen Anbieter zu nennen, wäre der etablierte Handelsplatz Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX) eine renommierte Option.

Fazit: Bitcoin kaufen für Einsteiger bei der BSDEX

Sollten Sie sich dafür entscheiden, eine Bitcoin-Investition zu tätigen, hoffen wir, Ihnen den Einstieg in den Kauf und Verkauf von Bitcoin anhand dieses Artikels vereinfacht zu haben. Dabei wird weder ein besonderes Know-how noch technisches Wissen vorausgesetzt.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Wege ohne nennenswerten Aufwand einfach und schnell Bitcoins zu erstehen. Eine beliebte Möglichkeit für deutsche Anleger sind etablierte Handelsplattformen wie die Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX).

Wenn Ihnen der Artikel gefällt, sie mehr Lust auf Bitcoin haben und mehr lernen möchten, stehen weitere Artikel über Bitcoin, sowie ein Quiz bereit, wo Sie ihr Wissen testen können und viele neue Fakten in Erfahrung bringen können.