Die Rezession ist ein Begriff aus der Volkswirtschaft und meint einen der vier Zyklen des Konjunkturzyklus. Mit dem Begriff wird ein wirtschaftlicher Abschwung definiert, d.h. eine Konjunkturphase mit stagnierendem oder negativem Wachstum. Die Meinungen, wann offiziell von einer Rezession gesprochen wird, gehen in Wirtschaftskreisen auseinander. I.d.R. wird vorausgesetzt, dass die Ökonomie im Vergleich zu den vorherigen zwei aufeinanderfolgenden Quartalen rückgehende Wachstumsraten aufweist. Dafür kann das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Indikator verwendet werden. Wesentliche Merkmale einer Rezession sind unter anderem ein Nachfragerückgang nach Gütern und Dienstleistungen, eine steigende Arbeitslosenquote, sinkendes Lohnniveau, fehlende Investitionen und ein zunehmender Lageraufbau. Insbesondere die Auswirkungen auf die Börsen können mit unter heftig ausfallen, risikobehaftete Anlagen verlieren gegenüber sicher scheinenden Anlagen überproportional an Wert. Dies gilt auch für volatile Assets wie Kryptowährungen, die beim Eintritt einer Rezession starke Wertverluste hinnehmen müssten. Generell ist die Stimmung (Sentiment) sowohl in der Realwirtschaft als auch an den Finanzmärkten von pessimistischen Zukunftsaussichten geprägt. Das Gegenteil von Rezession ist die Expansion.